Kinki Night
Delan Production & shnit present:
kinki night – shnit Kurzfilme Remixed
Freitag, 9. Oktober, ab 23 Uhr
Kornhausforum Bern
DJs Reto Caffi & Raphaël Delan featuring VJ Carolinka
Was ist ein Film ohne Musik? Was ist die Musik ohne Bilder? Gibt es eine shnit-Menge von Musik und Bild? Wenn ja, wie müsste sie sich anhören / ausschauen? Antworten auf diese Fragen werden an der kinki night gesucht und erfunden. Diese exquisite Partyveranstaltung wartet ausserdem mit einem illustren Namen auf, der fast genauso lange hinter den Plattentellern steht wie hinter der Kamera: Reto Caffi.
Eintritt: 20.- /18.- » Ticket
Freier Eintritt mit shnit-Tageskarte oder shnit-Festivalpass.
Vorverkauf: starticket.ch
Weitere Infos:
Reto Caffi
Als Regisseur sorgt er mit seinen Kurzfilmen seit einem guten Jahrzehnt für Aufsehen. Über 80 internationale Preise hat er bisher dafür abgeräumt, mehr als 50 davon allein für das 30-minütige Drama Auf der Strecke, welches diesen Frühling sogar für einen Oscar nominiert wurde.
Caffi’s zweite grosse Leidenschaft ist die Musik, die sowohl in seinen Kurzfilmen einen Ausdruck findet (z.B, im rhythmischen Strassensamba Bus-Stop 99) als auch in seiner Tätigkeit als DJ. „Ein idealer Ausgleich“, wie Caffi sagt, „direkt und spontan im Gegensatz zu den langwierigen und oft minutiös geplanten Arbeitschritten einer Filmproduktion“.
Nebst verschiedenen Residencies in der Schweiz ist er seit knapp zehn Jahren regelmässiger Gast des Zürcher DJ-Kollektivs Cheesebeat». Gemeinsame Auftritte führten ihn von Zürich über Peking und Shanghai bis nach Rio de Janeiro. Stilistisch mag’s Caffi am liebsten knackig-elektronisch, je nach Anlass pflügt er aber auch gerne mal quer durch’s musikalische Gemüsebeet. Unterstützt wird er an der kinki night vom Berner DJ-Urgestein Raphaël Delan.
Raphaël Delan
Sie sind ihm sicher schon mal begegnet; nicht zwingend persönlich, aber durch seine Arbeit als DJ oder Musikberater für unzählige Schweizer Clubs, Bars/Restaurants – und sogar Filme. Seit 25 Jahren ist Raphaël Delan synonym für Musik.
In den Waschküchen seiner Nachbarschaft organisierte der Gernegross Raphaël bereits Anfangs der 80er Jahre seine ersten Klassenparties; den Soundtrack zu den ersten unbedarften und viel zu feuchten Jugendküssen liefert er als DJ gleich selber. Italodisco und Oldschool Hip-Hop sind Delan’s erste Liebe. Sein ganzes Sackgeld verdunstete in den Schallplattenläden der nahegelegenen Bundeshauptstadt. Während seiner Ausbildung zum Hochbauzeichner und dem Besuch der gestalterischen Berufsmatur verdiente sich Raphaël längst einen grossen Teil seines Lebensunterhalts mit Auftritten als DJ.
Mitte der neunziger Jahre folgt eine fast einjährige musikalische Bildungsreise durch die USA. Zurück in der Schweiz arbeitet Delan im Bereich Eventmarketing bei der Berner Zeitung BZ, und veranstaltet wieder eigene Parties im Segment des „Off-Location Clubbing (leerstehende Räumlichkeiten werden kurzfristig als Club zwischengenutzt). Sein musikalisches Interesse hat sich unterdessen weiter aufgefächert; viel Jazz, jamaikanische Rhythmen aber auch Techno und House-Sounds bereichern seine Sammlung.
Bald war die Zeit reif für ein eigenes Geschäft: 1999 gründet er das Label Delan Records, welches in den Bereichen Electronic- und Black Music während fast zehn Jahren zu den besten Versorgeradressen der europäischen DJ- und Musiksammler-Szene zählte.
Als „Music Supervisor“ konzipiert er seit fast zehn Jahren Musikkonzepte für Bars, Restaurants, Verkaufsgeschäfter, und Ladenketten. Aber auch Privatpersonen mit einer Passion für Musik kommen in den Genuss einer umfassenden Beratung. Weiterhin arbeitet Delan als DJ und Musikproduzent. Nicht zuletzt erlangte er aber einen Namen als Veranstalter von Musikevents, die eine Ausstrahlung weit über die Landesgrenzen hinaus haben. Seit März 2009 unterhält er in der Dampfzentrale Bern wieder eine eigene Veranstaltungsreihe unter dem Titel: “Is It Disco?” und infiziert sein Publikum weiterhin mit seinen warmen Grooves.
www.fairtilizer.com/users/raphaeldelan
VJ Carolinka
Für die visuelle Einbettung der Musik zeichnet sich VJ Carolinka verantwortlich. Der Name lässt es vermuten; die junge Dame hat ihre Wurzeln im Osten, genauer in Prag. Seit 2006 aber bereichert die junge Dame mit ihrer Videoprojektionen regelmässig den ISC Club in Bern. Durch ihre Tätigkeit im Kulturhof Schloss Köniz und ihrer Arbeit als Videojournalistin in Zürich erschliesst sich für Carolinka die gemeinsame Welt von Musik und Film. Neben der Rhythmik des Schnittes ist ihr der Erzählfaden einer Visualisierung das wichtigste. So bunt und farbenfroh ihr Leben, so vielschichtig gestalten sich Carolinkas Visuals. Was in der Musikbranche längst üblich ist, übersetzt sie in ihre Bilderwelt: Den Remix – die Bearbeitung und das neue Zusammenstellen an sich bereits fertiger Werke. Für das Vorhaben wird VJ Carolinka aus dem unerschöpflichen Fundus der aktuellen shnit-Kurzfilme schöpfen dürfen.




